59. Säkulare Welt? Die Kirche als Verein
Die Polizei sprengt Betkreise
Die Hamburger Republik hatte eine Staatsreligion, die evangelisch-lutherische. Jeder, der politisch etwas werden wollte, musste ihr angehören. Von einer mächtigen evangelischen Kirche konnte trotzdem nicht die Rede sein.
Dies ist Teil 59 der Aufklärung in Hamburg: Johann Heinrich Bartels, Amandus Augustus Abendroth, Ferdinand Beneke und die Verbesserung einer deutschen Republik 1790–1835. Die Einleitung beschreibt, worum es geht, und ein Überblick über die bisher veröffentlichten Kapitel findet sich hier.
Wer regierte die lutherische Staatskirche Hamburgs? Nicht die Pastoren und nicht die Theologen.[1] Darauf bestand Bürgermeister Johann Heinrich Bartels – und zwar mit Nachdruck.[2] So stand es, in etwas verstaubten Höflichkeitsformeln, im Staatskalender. Immerwährende Bevollmächtigte in Kirchensachen waren ein Hochedler und Hochweiser Rath und das wohllöbliche Collegium der Herren Sechziger.[3] Daran war aus Sicht des Bürgermeisters auch nichts auszusetzen. Deshalb halte ich es für besser, schrieb er, alle Systeme der Gelehrten bei Seite zu legen, und bei den Worten unsrer Verfassung zu bleiben, die sich klar darüber dahin aussprechen: die Besitzer der höchsten Gewalt in Hamburg, Rath und Bürgerschaft, sind auch im Besitz der höchsten Gewalt in Kirchensachen.[4]
Das wurde durchaus kritisiert. Bartels schlug sich gerade mit der sehr auflagenstarken Allgemeinen Literatur-Zeitung herum. Goethe, Schiller, Fichte und Alexander von Humboldt hatten für dieses formidable Organ geschrieben. Die Literaturzeitung also warf ihm vor, die lutherische Kirche Hamburgs zu einer polizeilichen Anstalt herabwürdigen zu wollen.[5] In der Tat behauptete er, der Staat würde sich um nichts weiter als um eine Polizeiaufsicht in kirchlichen Sachen[6] kümmern. Ganz so einfach war es nicht. In der Praxis zeigte sich, dass auch Glaubensinhalte nicht ungeschoren blieben. Die aufgeklärte Republik wollte die schwärmerische Geistlichkeit unter Kontrolle halten und Dr. Bartels sah keinen Anlass, daraus ein Geheimnis zu machen.[7] Das war eben deshalb nicht so schwer, weil die bürgerlichen und kirchlichen Kollegien miteinander verbunden waren und auf diese Weise viel besser ihr Gewicht gegen aufgeregte Kanzelredner zum Tragen bringen konnten. Bürgerliche Kollegien und die Kirchenvorstände der fünf Hauptkirchen waren identisch. Das entsprach nicht ganz der Tagesmode, die die formale Trennung von Kirche und Staat forderte. Bartels aber nutzte dieses Arrangement zur Verteidigung einer aufgeklärten und toleranten Republik gegen Mystiker und Erweckte, die er im Zweifelsfall für den Rückfall in die Barbarei verantwortlich machte.
Die Kirche war, bei allem Respekt, im Prinzip nichts weiter als ein Verein und durfte sich eben nicht mehr Rechte herausnehmen als alle anderen Vereine auch. Und Vereine standen, daran gab es für den Bürgermeister gar keinen Zweifel, unter dem Gesetz der Republik: Wenn auch der Handelsverein (Commercium), oder der Zunftverein, und alle andern Vereine, und zwar mit nicht minderm Rechte als die Gemeinschaft der ächten Bekenner des evangelischen Christenthums, weil ihre staatsrechtliche Stellung dieselbe ist, anmaßend behaupten wollten, daß Rath und Bürgerschaft einer besondern von ihnen ausgehenden Vollmacht bedürften …; wohin könnten und müßten diese Aufstellungen anders, als zum völligen Verwirren und Verkennen aller Verhältnisse, und endlich zur völligen Auflösung hinführen? Würden dadurch nicht alle Vereine zu kleinen isolirten Staaten im Staate werden, von deren Guthmüthigkeit allein es abhinge, wie lange sie den Frieden im Innern erhalten wollten? Geht man nun noch weiter und denkt sich die gesammte Volksmasse in Hamburg gleich anmaßend, um von einer besondern Vollmacht welche sie Rath und Bürgern ertheilt habe, und dann noch von einer Vollmacht, welche erloschen sey oder revocirt werden könne, zu reden; so steht man an einem Abgrunde, der unsre freie Verfassung zu verschlingen droht.[8]
Das war ja Revolution, Dr. Bartels wollte es sich lieber gar nicht vorstellen, zumal neuerdings auch Grundeigentümer, Nichtgrundeigentümer, Juristen und alle möglichen Leute sich zum Verein erklärten und sogar die sonst doch verlässlich praktisch-vernünftige Patriotische Gesellschaft laut, um nicht zu sagen vorlaut wurde. Soweit eine konservative Interpretation. Aber eine sehr aufgeklärte philosophische Leistung war es dann doch, die ächten Bekenner des evangelischen Christentums zu einem schlichten Verein zu erklären, zu einem potenziell etwas streitsüchtigen Verein obendrein, der eben aus diesem Grunde in Zaum gehalten werden musste und dem Rat und Bürgerschaft zweckmäßige Aufsicht angedeihen zu lassen schuldig waren.
War die lutherische Staatskirche mit dem politischen Bürgerrecht von Katholiken und Reformierten vereinbar? An sich war das ein aufgeklärter Selbstgänger. Daß übrigens das Bekenntniß zu einer der drey im römischen Reiche angenommenen Confessionen in Zukunft hinreiche, um in den Senat wie in die bürgerlichen Collegia aufgenommen zu werden, darf wohl nicht wiederholt werden.[9] So hörte sich das 1814 Senator Abendroth an. Weniger ließen Selbstachtung und Stolz auf die eigene Toleranz nicht zu, die bekanntlich, wie Dr. Bartels es in jungen Jahren so schön ausgedrückt hatte, die Seele aller Aufklärung war.[10] Alle forderten das, Bartels, Abendroth und die Reformer der Zwanzigerdeputation.[11] Es wurde dann etwas kompliziert. Die aufgeklärt Republik stellte ihre Machtansprüche. Senat und Sechziger wollten ihre Kirchenrechte nicht aufgeben. Bürgermeister Bartels sah darin die Garantie für eine vernünftige Kirche.
Die Zahl der Nichtlutheraner in Hamburg war nicht sehr hoch. 1826 befanden sich unter den 105.000 Bewohnern der Stadt – die Vororte nicht mitgerechnet – 2.000 Katholiken, 4.500 Reformierte, 1.000 Mennoniten und 10.000 Juden.[12] Außerdem hatten sich Animositäten unter den christlichen Konfessionen seit 1719 merklich gelegt. Damals hatte ein Mob die Residenz des Wiener Gesandten gestürmt, weil er dort den Neubau einer katholischen Kirche vermutete.[13] Jetzt lautete die Prognose der Freunde der Vernunft günstiger. Seit diesem sinnlosen Vorfall hat die Intoleranz ihren Einfluß auf die gesetzlichen Verhandlungen des Hamburger Staats verlohren, und der kurzsichtigste Repräsentant desselben, bringt in den Bürger-Versammlungen, seine Glaubseeligkeit nicht mehr mit.[14]
Abendroth zog daraus die Konsequenz: Gleichberechtigung der Katholiken und Reformierten in den bürgerlichen Kollegien und im Senat. Er tat das mit einem leicht polemischen Unterton und behauptete mit schöner Selbstverständlichkeit, das Unwichtigere, die Kirchenadministration, bestimme leider immer noch das Wichtigere, die Zulassung zu den bürgerlichen Collegien.[15] Es war, quasi im Nebensatz, die Feststellung des Vorrangs der Politik über die Religion. Wie es seine Art war, erkannte er auch keine Schwierigkeiten, wo keine waren, bei der praktischen Umsetzung der Gleichberechtigung nämlich: Es ist gar leicht, diesem Uebelstande abzuhelfen, man vermehre die Zahl der zu den bürgerlichen Collegien eines Kirchspiels gehörigen Männer etwa um 10, so daß das aus allen Confessionen gewählte Repräsentanten-Collegium eines jeden Kirchspiels aus funfzig Bürgern bestehe.[16] Katholiken und Reformierte würden in lutherischen Kirchenangelegenheiten schlicht nicht mitstimmen. Im Rat und in den Kollegien.
Das schien Konsens zu sein und unmittelbar nach dem ersten Abzug der kaiserlichen Armee schon im März 1813 legte Senator Abendroth dem Rat einen Entwurf zur Abstimmung vor. Der Geist der Zeit, der dem Vernehmen nach sehr allgemeine Wunsch der Bürgerschaft, endlich die Nothwendigkeit, in diesen verhängnisvollen Zeiten alle Talente zum Besten des Staates zu benuzen und durch gemeinsames Aneinanderschließen das Zutrauen und die Einigkeit der Bürger zu vermehren fordert E.E.Rath auf, Collegiis und Erb. Bürgerschaft den Vorschlag zu machen: daß die Glieder sämtlicher christlichen im Deutschen Reich aufgenommenen Religions Partheyen zu allen Ehren und andern Aemtern gezogen werden und auch die Bürgerschaft besuchen können.[17] Es ging dem Senator um die Ermächtigung des Talents, um die Einsichten vieler aufgeklärten Männer.[18] Das war Aufklärung in Reinkultur, die sich bei der Erweiterung politischer Rechte ja nie Masse, sondern immer Talent und Verdienst vorstellte. Im Übrigen hatte Abendroth es eilig, fand auch, daß es unzwekmäßig seyn würde die Gründe dieser Proposition noch weiter zu entwickeln.[19] Es gab schließlich noch anderes zu tun und es war doch wohl alles klar.
Nicht ganz. Die unvermeidliche Kommission gab Anlass zur Sorge. Bürgermeister Amsinck war dabei. Seine Voten fielen immer länglicher aus[20] und er legte umgehend ein 60-seitiges Memorandum vor. Er wollte nichts dem Zufall überlassen.[21] Dem etwas spießigen Senator Schlüter ging die ewige Suche nach neuen Talenten allmählich auf die Nerven. Sie sollten doch besser zu Hause bleiben, ich glaube es wäre vielleicht besser, wenn manche mit ihren Talenten, die sie auf mancherley Art schon in Ausübung gesetzt, noch wieder von der Bühne abträten.[22] Zu schweigen vom lethargischen[23] Kollegen Bausch, der meinte, jeder Staat brauche eine herrschende Religion.[24] 1814 aber gewannen die Reformer die Oberhand. Am 20. Oktober 1814 öffneten sich für Reformierte und Katholiken die Bürgerkonvente. Sie durften als Freiwillige – also Erbgesessene – kommen. Senat und bürgerliche Kollegien blieben ihnen allerdings verschlossen.
Der Gesetzentwurf wurde in den Kollegien freundlich aufgenommen. Möglicherweise hätte er noch weiter gehen können. Die Vorschläge des Senats wegen der Reformirten, Katholiken und Mennoniten sind mit großem Dank für die liberale, tolerante Gesinnung des Senats angenommen worden, so Otto von Axen an Abendroth über die Abstimmung im Bürgerschaftspräsidium. Beinahe wäre ich durchgekommen den Senat zu ersuchen, sie auch im Senat mit aufzunehmen. Schade, daß dieses nicht mit in dem Vorschlage war, sonst wäre er durchgegangen, ich möchte dafür stehen, daß dieses in der Bürgerschaft durchgehen wird.[25] Dann aber gab es Proteste, ausgerechnet von den Gemeinden, die das neue Gesetz befreien und berechtigen wollte. Sie verlangten völlige Gleichheit und führten die Bundesakte an – was wahrscheinlich unklug war.[26] Sie taten das mit so viel Energie und Selbstbewusstsein, dass Amsinck abrupt seinen Standpunkt wechselte und forderte, daß jedes weitere Fortschreiten sistirt werden müsse, dann kam noch etwas über revolutionaire, jede Staatsverfassung bedrohende Grundsätze, die er in den Protesten ausfindig gemacht hatte.[27] Die Mehrheit seiner Kollegen ging allerdings darüber hinweg und versicherte den Reformierten, dass mehr Gleichheit nur noch eine Frage der Zeit sei. So war es. Nichtlutheraner konnten per Gesetz vom 16. Dezember 1819 in den Senat gewählt werden.[28] Der erste wurde schon 1820 vorgeschlagen und von einer Senatsmehrheit akzeptiert, fiel aber in der letzten Runde im Los durch. Der Zufall verhinderte also ein unmittelbares Signal der Gleichberechtigung der Talente. Erster nichtlutherischer Senator wurde dann 1833 der Reformierte Peter Siemsen – Nachfolger übrigens von Johann Ernst Friedrich Westphalen, dem alten Freund der Aufklärer.[29]
Die Reformer beglückwünschten sich zu dieser Entwicklung. Vergleicht man mit dieser Unbiegsamkeit, Bartels meinte die Zustände zu Beginn des 18. Jahrhunderts, die Leichtigkeit, mit der in den Jahren 1814 und 1819 ohne den mindesten Widerspruch, Reformirte und Katholiken, alle politischen und bürgerlichen Rechte, selbst die Rathswahlfähigkeit, mit der alleinigen Ausnahme der Theilnahme an den bürgerlichen Collegien, zugesprochen wurde, so staunt man über den Wechsel in den Gesinnungen, und freut sich der Fortschritte.[30] Aufklärern ging es darum, die Elite von Geld und Geist an die Republik zu binden. Konfession sollte keine Rolle spielen.
Wie das ging, zeigte Dr. Abendroth Mitte 1814 bei Erweiterung eines Unterstützungskomites für die Opfer des gerade zu Ende gegangenen Krieges. Er ernannte Heinrich Julius Willerding, Jacob Oppenheimer, Gerhard von Hosstrup, Nicolaus Binder und Berend Roosen Salomon,[31] mit anderen Worten einen lutherischen Pastor, einen jüdischen Bankier, einen Journalisten, einen promovierten Juristen und einen mennonitischen Reeder – den reichsten der Stadt, am Rande bemerkt.[32] Zwei von ihnen, Oppenheimer und Roosen, waren nach den alten Regeln der Republik als Nichtlutheraner eigentlich unwählbar. Oppenheimer in Hamburg und Binder in Lübeck waren außerdem Mitglied eines französischen Conseil municipal. Oppenheimer, Teilhaber von Heckscher & Co., war bekannt für seine Toleranz. Die Familie konvertierte, er selbst blieb Jude.[33] Und der in jeder Hinsicht, in Lehre und Wandel höchst würdige Senior Willerding[34] hatte vor Jahren für die Berufung des aufgeklärten Kämpfers Johannes Gottfried Gurlitt zum Chef der höheren Schulen gesorgt.
Der Aufstieg der Nichtlutheraner war ein Zeichen der Zeit. Richard Parish, aus steinreicher Familie, wurde als erster Anglikaner in die Commerzdeputation gewählt.[35] Seinen Bruder John hatte die Republik auf Initiative Abendroths gerade auf eine Dank- und Verhandlungsexpedition nach London geschickt. Und schon im Juni 1814, vor den Emanzipationsgesetzen also, hatte die Bürgerschaft einen reformierten Kandidaten in die Kommission zur Vorbereitung der neuen Zollgesetze gewählt: Peter Keetmann.[36] Die Republik sollte konfessionell nicht mehr fremdeln, aber eine Eliterepublik bleiben.
Dann gab es außenpolitische Komplikationen. Wie sollte sie sich mit dem Papst arrangieren? Dr. Bartels nahm sich der Sache an. Er konnte sich wahrscheinlich noch gut an seine schönen Tage in Rom erinnern. Dort hatte er sich mehrfach von seiner Heiligkeit segnen lassen. Das lag ihm jetzt fern. Aber 1818 fanden in Frankfurt Gespräche über ein Konkordat statt. Es stand also auch für die Hamburger Republik die Frage im Raum, ob sie mit der katholischen Kirche in vertragliche Beziehungen treten wollte. Sie wollte nicht. Syndikus Johann Michael Gries, der Hamburger Gesandte beim Deutschen Bund, wurde angewiesen, sich von den Verhandlungen fernzuhalten. Dr. Bartels beabsichtigte aber keinen Generalangriff auf die Katholiken. Es will mir scheinen, daß es für uns das Beste sey, wenn wir suchen Herrn in unserm Hause zu bleiben und keinen geistlichen Nebenherrn anzuerkennen, dabei aber freies Religions Exercitium gestatten, und dem einzelnen Katholiken durchaus keinen Zwang anlegen.[37] Wenn sie sich einem Bistum anschließen wollten, sollte das der Republik gleichgültig sein.
Soweit alles klar, wäre es nur nicht dahin gekommen, dass Bartels ein paar Jahre später seine Meinung um 180 Grad gedreht hätte. Vielleicht hing es damit zusammen, dass die Verhandler in Frankfurt wider Erwarten ein Ergebnis zu Stande gebracht hatten, dessen Nichtanerkennung Hamburg in Deutschland isoliert hätte. Das war immer eine Sorge des Bürgermeisters, der sich 1821 plötzlich hoch erfreut zeigte, daß wir nun auch endlich der Vereinbarung wegen der kirchlichen Verhältnisse der Katholiken beigetreten sind.[38] Das war umso erstaunlicher, als die Kehrtwende auf eine energische Intervention dieses Kirchenpolitikers selbst zurückzuführen war. Das Ding ging meiner Ueberzeugung nach bei uns lahm und verkehrt. Ich … war so glüklich selbst die entschiedensten Gegner der Sache zu überzeugen, daß es unverantwortlich sey zurückzubleiben. Wir werden mit unsern 5 000 Katholiken uns an die Diöcese anschließen, an welche Mecklenburg und die Schwesterstädte sich anschließen. Die Grundzüge der Vereinbarung, die dem Pabst als ein organisches Gesez das er zu sanctioniren habe, vorgelegt sind, sind ein wahres Meisterstük, und es ist eine höchst merkwürdige Erscheinung, daß der Pabst wenn gleich kopfschüttelnd, doch in die Sache eingegangen ist.[39] Eines aber wollte der Bürgermeister unter gar keinen Umständen zulassen: öffentliche Prozessionen.[40] Das führte zu weit, Toleranz hin oder her.
Im Endergebnis war er mit dem neuen Verhältnis zwischen der Republik und ihren Katholiken zufrieden. Ihre Messen feierten sie jetzt in der kleinen Michaeliskirche. Der Senat hatte 1824 den Ankauf durch die Gemeinde zum Vorzugspreis vermittelt.[41] Ein Nebeneffekt, auf den der Bürgermeister mit gravitätischem Augenzwinkern hinwies: Obwohl das Gesetz Katholiken und Reformierten formal immer noch Turm und Glocken verbot, hatten die Katholiken jetzt einen Turm – und sie läuteten. Um Thurm und Geläut bekümmerte man sich bei der Uebergabe nicht,[42] bemerkte er trocken.
So war die Republik. Manchmal übersah sie gewisse Gesetze, wenn es denn dem Fortschritt dienlich war. Wichtiger war, der Staat, der ja immer noch ein protestantischer Staat war, hatte in gewissem Sinne die Kontrolle über die katholische Kirche gewonnen. Schon seit 1814, schrieb Bartels Mitte der 20-er Jahre an Smidt, darf hier kein Geistlicher angestellt werden, ohne Confirmation des Raths … Keine Abkündigungen dürfen in der Kirche statt finden, ohne Befehl des Senats. Auch sind Proceßionen gänzlich … untersagt. Eigne Inspectoren sind ihnen vom Rath noch nicht gesezt: doch wenden sie sich bei allen Gelegenheiten an mich, und ich kann die Folgsamkeit der Leute nicht genug rühmen.[43] Mehr konnte man nicht verlangen. Es sah so aus, als hätte der Bürgermeister manchmal die Katholiken mehr geschätzt als die streitsüchtigen Lutheraner, bei denen in letzter Zeit die Erweckten und Mystiker das große Wort führten.
Dieser Streit zwischen Aufklärern und Mystikern versetzte die Republik immer wieder in Wallung. Auch aufgeklärte Geistliche leisteten dazu gern ihren Beitrag, um genau zu sein Pastor Hermann Rentzel von der Jakobikirche. Er war der Bruder von Eduard Rentzel, dem Giftzwerg, der für seine Reformbemühungen beschossen worden war, und verheiratet mit der Schwester des Syndikus Johann Michael Gries, gut vernetzt also in jeder Hinsicht. Dieser Pastor Rentzel erklärte Anfang 1821 öffentlich die Unverbindlichkeit der Augsburgischen Konfession, die unbedingte Freyheit der Lehre, und den vollen Razionalismus.[44] So schildert Ferdinand Beneke diesen Kulturbruch. Er war fassungslos, besonders, weil alle so taten, als sei es das Selbstverständlichste der Welt.[45] Der erweckte und gesprächige Pastor Strauch verriet Beneke die Details aus der Konferenz der Hauptpastoren. Dort hatte Senior Willerding – der in Lehre und Wandel höchst würdige Senior,[46] so Abendroth in aufgeklärtem Code – zwar Rentzel einen Verweis erteilt, aber eher wegen der Vehemenz seiner Äußerungen, nicht wegen ihres Inhalts. Dahin war es gekommen.
Nicht dass es Bürgermeister Bartels gestört hätte. Gern überraschte er gelernte Theologen mit seiner eigenen, aufgeklärten Gottesgelahrtheit. 1830 ergab sich so eine Gelegenheit. Die 300-Jahr-Feier der Augsburgischen Konfession stand an. Die Geistlichkeit ahnte schon, dass die Republik der Aufklärer triumphalistische konfessionelle Besserwisserei nicht sonderlich schätzte, und kam beim Bürgermeister mit einigermaßen bescheidenen Festwünschen ein. Sie hatte das ganz richtig eingeschätzt. Von der Säcularfeier der Uebergabe der Augsburgischen Confeßion werden wir hoffentlich wenig Aufhebens machen,[47] schrieb Bartels an Smidt nach Bremen. Er erklärte seinen geistlichen Besuchern auch, warum. Ihm scheine es sonderbar, so schilderte er genüsslich seine kleine theologische Lehrstunde für die Pastoren, daß man die Uebergabe der Augsburgischen Confeßion feiere, die nichts weiter sey als die Einreichung einer Defensions Schrift in einem Criminal Proceße, daß die Neuerer nicht aus dem Kirchen Vereine gestoßen würden. So weit, so säkular. Dann musste er auch noch Bildungsdefizite beim Klerus feststellen. Von Geschichte hatten die Herre keine Ahnung und es kam noch schlimmer. Es schien mir als ob sie an Inspiration bei der Augsburgischen Confeßion glaubten.[48] Inspiration, du lieber Himmel. Er fand es nicht nötig, das weiter zu kommentieren. Rationale Aufklärer wussten mit Offenbarung und Inspiration nicht eben viel anzufangen. Geistiges Mittelalter.
Da beruhigte der Eindruck, dass die öffentliche Meinung der Republik – von derangierten Postboten vielleicht abgesehen, davon unten mehr – der Erweckungsbewegung mehr und mehr die kalte Schulter zeigte, so die Wahrnehmung der Aufklärer. Bartels berichtete das entspannt nach Bremen. Der Parthei Kampf schläft hier ein. Die Supranaturalisten predigen ihre Kirchen leer, und der Geschäftsmann der als solcher angesehen seyn will, besonders unser Senator Hudtwalcker – ein in jeder Hinsicht vortrefflicher Geschäftsmann – verliehrt dadurch bei dem größern Theil unsers Publikums.[49] Wusste die Öffentlichkeit von dieser kämpferischen Haltung des Bürgermeisters? Zeitungsleser erfuhren es bei ihrer Morgenlektüre. Eine Hauptstütze der freieren Glaubensrichtung im Senate war bis jetzt unser ältester Bürgermeister Dr. Bartels,[50] schrieb das Morgenblatt für gebildete Leser 1845 und das entsprach ganz ohne Zweifel den Tatsachen. Man war also als Freigeist in bester Gesellschaft, zumal das Blatt zusätzlich noch informierte, dass auch der Chef des geistlichen Ministeriums Dr. Rambach und dazu noch Dr. Schmaltz von St. Jakobi und Dr. Alt von St. Petri dazu gehörten. Aber unangefochten waren sie eben nicht.
Es waren immer wieder Explosionen zu erwarten. Eine ereignete sich im höheren Bildungswesen. Nach den Abschlussprüfungen am Johanneum Anfang 1822 hatte sich am 18. April eine Festgemeinde eingefunden, um die erfolgreichen Abiturienten zu verabschieden. Etwas unerwartet kam es zu einem mittleren Skandal. Der Direktor des Instituts, Johannes Gurlitt, der nicht dafür bekannt war, mit seinen Ansichten hinter dem Berg zu halten, hatte eine Rede vorbereitet, die einige Zuhörer jäh aus ihrer festlichen Stimmung herausriss, besonders Hauptpastor Strauch von St. Nikolai. Rede über den Vernunftgebrauch beim Studium der Theologie war sie überschrieben.[51] Schon die Überschrift ließ die Freunde des Glaubens erstarren, denn bei den bekannten Ansichten des Festredners konnte es keinen Zweifel geben, was jetzt kommen würde.
Es kam. Direktor Gurlitt warnte vor Schwärmerei und Mysticismus und rief nach kühlen Köpfen. Bewahret den reinen unbefangenen Sinn für die freie Erforschung der Wahrheit; bewahret die Achtung für Vernunft und den vernünftigen Glauben, oder was Paulus in demselben Sinne sagt: Glaubet nicht ohne Prüfung.[52] Für die Zweifler, die gerade die Schrift nicht zur Hand hatten, fügte er auch gleich noch die Bibelstelle im Wortlaut des Apostels mit Nachweis an: Prüfet Alles, und das gute behaltet, (1 Thess. 5, 21.)[53] Die vernünftige Prüfung gehörte zur Lieblingstheologie der Aufklärer und zur Lieblingstheologie des Senators Abendroth, der sie schon 1814 in seinen Wünschen für die Zukunft Hamburgs propagiert hatte: wir wollen Alles prüfen und das Gute behalten, wie die Bibel dies von vernünftigen Menschen fordert.[54] Er hatte sie gerade nicht zur Hand, aber der Vers stand ihm fast wörtlich vor Augen. Er muss oft darüber nachgedacht haben. Bei ihm hatte er auch noch den – höchst provokativen – Beiklang, die napoleonischen Reformen zu prüfen und das Gute davon beizubehalten. Das brachte die Erweckten, die ja oftmals gleichzeitig christlich und national erweckt waren, endgültig zur Weißglut. Pastor Strauch jedenfalls fühlte sich in mancher Hinsicht angesprochen und es reichte ihm. Kein Wunder, dass Abendroth ihn nicht mochte. Ich weis nicht ob Sie mit ihm harmonieren, schrieb er dem Gouverneur Hartung nach Ritzebüttel, dem ein Besuch des kämpfenden Theologen drohte, ich möchte aber wetten daß Sie auf alle Fälle noch Leute haben die Ihnen lieber sind als Strauch.[55]
Strauch also beschwerte sich an höchster Stelle, fühlte sich persönlich beleidigt und meinte, Gurlitt sollte in theologischen Fragen besser den Mund halten. Die Sache landete bei Bürgermeister Bartels, dem Überrationalisten, der sich vorhersehbarerweise entschieden auf die Seite des Direktors stellte.[56] Gurlitt hatte ihm die Rede geschickt und Bartels bedankte sich. Ich habe sie mit dem höchsten Intereße gelesen, und danke Ihnen für den Eyfer mit dem Sie die Finsternis, die man herbeizuführen wünscht, abzuwehren suchen.[57] Ein Wort zur rechten Zeit also. Auch dem Kollegen Smidt in Bremen schrieb Bartels, dass sich Gurlitt dankenswerterweise zum öffentlichen Vorkämpfer der vernünftigen Religion gemacht hatte. Die Republik konnte es gerade gebrauchen. Aber seit einiger Zeit erhebt sich hier eine Maße von Glaubensmännern in der Form von Hyperorthodoxen und Schwärmern, die unser kräftiger Gurlitt bisher allenthalben wo es eine schikliche Gelegenheit gab zu bekämpfen suchte … - Es ist würklich traurig daß die Geschichte früherer Jahre den Menschen hier einen Hang zu Schwärmerei und Mysticismus gegeben hat, der unfehlbar zur Barbarei hinführt. Selbst die besten Köpfe sind davon angestekt.[58] Mit der Geschichte früherer Jahre meinte er wahrscheinlich die Zeit der napoleonischen Reformen. Das war interessant. Während Abendroth immer noch aus ihnen lernen wollte, hatten sie aus der Sicht Bartels der Aufklärung schweren Schaden zugefügt und politische und philosophische Reaktion ausgelöst.
Der schwelende religiöse Konflikt unter den Gebildeten ließ sich nicht unterdrücken. Die unteren Volkklassen aber rief die aufgeklärte Republik nachdrücklich zur Ordnung. Polizeisenator Abendroth war zu Ohren gekommen, dass sich Betkreise mit zehn bis 40 Teilnehmern ohne staatlich anerkannte Geistliche versammelten, Konventikel, wie man sie nannte. Er duldete sie nicht, schickte seine Beamten und löste sie auf. Für diese harte Linie gab es im Senat eine solide Mehrheit. Die Konventikel, die so leicht zu schädlichen Nebenzwecken benutzt werden können, worin ein unsinniger Schwärmer oder ein schlauer Betrüger eine Menge Schwachköpfiger mit sich fortreißen oder hinters Licht führen kann, sind durchaus nicht zu dulden, so referierte Senator Schaffshausen, und ich billige ganz das Verfahren der Policey, welche solche Conventikeln auseinander sprengt.[59] Entschlossen beauftragte der Rat Abendroth und die Polizei, gegen die Betkreise einzuschreiten.[60] Der ließ es sich nicht zweimal sagen und sprengte die Versammlungen, wie Kollege Schaffshausen es plastisch formuliert hatte.
Die Anhänger der Vernunft organisierten eine konzertierte Aktion. Bartels meldete an Smidt nach Bremen strenge Untersuchungen über die geheimen Umtriebe des Mysticismus.[61] Freund Abendroth, Chef der Polizei und damit auch zuständig für das Krankenhaus in St. Georg, förderte neueste medizinische Erkenntnisse zu Tage.[62] Er warf Alkoholismus und Mystizismus in einen Topf, rührte kräftig und das Ergebnis: Wahnsinn und Selbstmord. Ein mystisch disponierter Postbote hatte sich gerade entleibt, deshalb die Übersprungshandlung. Aufklärer neigten manchmal zu wissenschaftlichen Kurzschlüssen. Dr. Rambach, der früh verstorbene Gesundheitsdirektor der Republik, war auch schon mit diesen Theorien aufgefallen. Die Ursachen des Wahnsinns sind natürlich sehr verschieden, hatte er geschrieben, präzisierte dann aber doch. Am meisten sind es Stolz, GeldGier, Trunk und Onanie.[63] Jetzt kam Mystizismus dazu. Senator Abendroth sorgte dafür, dass diese Analyse in den Wöchentlichen Nachrichten zu lesen war. Entwickelt worden war sie am St. Georger Krankenhaus und hatte dort Eingang in den Jahresbericht gefunden.
Es ging in der Hamburger Republik in religiösen Dingen eigenartig und undurchsichtig zu. Toleranz vertrug sich mit einer Staatskirche, die selbst zu einem Bollwerk der Vernunft geworden war – und damit aber auch zu einem Verein unter staatlicher Aufsicht. Die Erweckten hingegen sahen sich als verfolgte Minderheit. Ihre Betkreise wurden auf höchste Weisung polizeilich gesprengt.
Die Abkürzungen StAHH, StAB und StACux beziehen sich auf Bestände der Stadt- und Staatsarchive von Hamburg, Bremen und Cuxhaven; die Fußnoten auf die Literaturliste.
[1] Vgl. dazu Whaley: Toleration, S. 25–28. Yet the clergy exercised formidable power, schreibt er dazu auf S. 26.
[2] StAB, 2 B 5 a 7 Vol 2, Bartels an Smidt, 19.2.1823.
[3] So z. B. der Hamburgische Staats-Kalender, 1818, S. 58.
[4] Bartels: Abhandlungen, S. 264.
[5] Bartels: Abhandlungen, S. 252.
[6] StAB, 2 B 5 a 7 Vol 2, Bartels an Smidt, 19.2.1823.
[7] StAB, 2 B 5 a 7 Vol 2, Bartels an Smidt, 27.10.1827.
[8] Bartels: Abhandlungen, S. 254.
[9] Abendroth: Wünsche, S. 185. Abendroth schrieb gerne darf, wenn er meinte muss.
[10] StAHH, Familie Bartels Johann Heinrich Bartels III d 1, Bartels an seinen Vater, 20.1.1787.
[11] Bartels: Abhandlungen, S. 362.
[12] Buek: Handbuch, S. 19. Diese Zahlen waren unzuverlässig. 1812 hatte Abendroth 1.000 Reformierte und 126 Mennoniten an das Pariser Innenministerium gemeldet, der Präfekt dazu 9.000 Katholiken, vgl. Schmidt: Hamburg, Teil 1, S. 75. Einige Zeit später hatte Neddermeyer: Statistik, S. 264 nochmals andere Zahlen: 1.612 Reformierte, 155 Mennoniten, 2.108 Katholiken und 6.541 Juden bei einer Gesamtbevölkerung von 109.000. Er hatte seine Zahlen aus den Geburtsstatistiken errechnet. Gezählt worden war nach seiner Auskunft nie. Auch nach den Regeln der politischen Arithmetik schätzte Karl Hübbe die Zahl der Juden in den 1820er-Jahren auf nur 4.000. Nach den neuerdings auch für Juden verbindlichen Geburts- und Sterberegistern gab es unter ihnen Anfang der 1820er-Jahre einen erheblichen Sterbeüberschuss, klarer Indikator für ihre prekäre soziale Lage. Hübbe/Plath: Ansichten, Bd. 1, S. 210f.
[13] Heß: Hamburg, Teil 1, S. 464–472; Wohlwill: Geschichte, S. 60–62.
[14] Heß: Hamburg, Teil 1, S. 471f.
[15] Abendroth: Wünsche, S. 24.
[16] Abendroth: Wünsche, S. 25.
[17] StAHH, Senat Cl VII Lit Hf No 1 Vol 4 Fasc 1 Dok 1, Beschlussvorlage Abendroths für den Senat, 27.3.1813.
[18] Abendroth: Wünsche, S. 24.
[19] StAHH, Senat Cl VII Lit Hf No 1 Vol 4 Fasc 1 Dok 1, Beschlussvorlage Abendroths für den Senat, 27.3.1813.
[20] StACux, Amtsarchiv Ritzebüttel I Fach 13 Vol B Fasc 2 Dok 102, Abendroth an Hartung, 25.5.1830.
[21] StAHH, Senat Cl VII Lit Hf No 1 Vol 4 Fasc 1 Dok 7, Memorandum Amsincks, April 1813.
[22] StAHH, Senat Cl VII Lit Hf No 1 Vol 4 Fasc 1 Dok 5, Denkschrift Schlüters, o. D.
[23] StACux, Amtsarchiv Ritzebüttel I Fach 13 Vol B Fasc 2 Dok 148, Abendroth an Hartung, 27.3.1832.
[24] StAHH, Senat Cl VII Lit Hf No 1 Vol 4 Fasc 1 Dok 4, Denkschrift Bauschs, o. D.
[25] StAHH, Familie Voigt B 76 Unterakte 2, Axen an Abendroth, 16.9.1814.
[26] StAHH, Senat Cl VII Lit Hf No 1 Vol 4 Fasc 3 Dok 12, Resolution des Bürgerschaftspräsidiums, 9.10.1815.
[27] StAHH, Senat Cl VII Lit Hf No 1 Vol 4 Fasc 3 Dok 19 Beilage 3, Memorandum Amsincks, 9.11.1816.
[28] Buek: Handbuch, S. 79f.
[29] Reincke: Briefwechsel, S. 272.
[30] Bartels: Abhandlungen, S. 300.
[31] Anderson/Lappenberg: Sammlung, Bd. 1, S. 131.
[32] StAHH, Senat Cl VII Lit Qa No 3 Vol 13 conv 1, Briefkonzept Abendroths, 12.6.1814.
[33] Mühlfried: Konfessionswechsel, S. 71.
[34] Abendroth: Ritzebüttel, Tl. 2, S. 32.
[35] Nirrnheim: Briefe, S. 162.
[36] StAHH, Senat Cl VII Lit Hf No 1 Vol 4 Fasc 1 Dok 7, Memorandum Amsincks, April 1813, nachträglicher Eintrag, S. 43; Reincke: Briefwechsel, S. 272.
[37] StAB, 2 B 5 a 7 Vol 2, Bartels an Gröning, 22.8.1818.
[38] StAB, 2 B 5 a 7 Vol 2, Bartels an Smidt, 24.7.1821.
[39] StAB, 2 B 5 a 7 Vol 2, Bartels an Smidt, 24.7.1821.
[40] StAB, 2 B 5 a 7 Vol 2, Bartels an Smidt, 5.10.1821.
[41] Bartels: Abhandlungen, S. 307.
[42] Bartels: Abhandlungen, S. 307f.
[43] StAB, 2 B 5 a 7 Vol 2, Bartels an Smidt, 29.3.1825.
[44] Beneke: Tagebücher, 22.2.1821.
[45] Beneke: Tagebücher, 22.2.1821.
[46] Abendroth: Ritzebüttel, Tl. 2, S. 32.
[47] StAB, 2 B 5 a 7 Vol 2, Bartels an Smidt, 1.5.1830.
[48] StAB, 2 B 5 a 7 Vol 2, Bartels an Smidt, 1.5.1830.
[49] StAB, 2 B 5 a 7 Vol 2, Bartels an Smidt, 1.5.1830.
[50] Morgenblatt für gebildete Leser, 25.6.1845.
[51] Müller: Gurlitt, S. 251–280.
[52] Müller: Gurlitt, S. 255f.
[53] Müller: Gurlitt, S. 257.
[54] Abendroth: Wünsche, S. 8.
[55] StACux, Amtsarchiv Ritzebüttel I Fach 13 Vol B Fasc 2 Dok 52, Abendroth an Hartung, 30.9.1828
[56] SUB, Nachlass Gurlitt Bd. IV 493, Bartels an Strauch, o.D., wahrsch. April/Mai 1822.
[57] SUB, Nachlass Gurlitt Bd. IV 491, Bartels an Gurlitt, 2.5.1822.
[58] StAB, 2 B 5 a 7 Vol 2, Bartels an Smidt, 19.2.1823.
[59] StAHH, Senat Cl VII Lit Ha No 3 Vol 52, Vortrag Senator Schaffshausens.
[60] StAHH, Senat Cl VII Lit Ha No 3 Vol 52, Senatsbeschluss 9.6.1826.
[61] StAB, 2 B 5 a 7 Vol 2, Bartels an Smidt, 17.10.1826.
[62] Stubbe da Luz: Hamburg, Bd. 2, S. 349.
[63] Rambach: Versuch, S. 413.


