69. Aufgeklärte Industriepolitik
Das Seebad in Ritzebüttel: Blühende Gesundheit und Heldenkraft
Die neue Zeit forderte Gewerbefreiheit. Das war auch die Ansicht Senator Abendroths: Es sollten in einer guten Staatsverfassung die Gewerbe alle Freiheit genießen, in so fern der Staat nicht dadurch leidet.[1] Aber reichte Freiheit allein aus? Die Aufklärer hatten ihre Zweifel. Die Patriotische Gesellschaft hieß schließlich Gesellschaft zur Beförderung der Künste und nützlichen Gewerbe. Daraus entstand ein Leitmotiv der Wirtschaftspolitik: Durch beförderte Industrie wird … wohlthätiger gewürkt, als durch Hunderte von Allmosen.[2]
Dies ist Teil 69 der Aufklärung in Hamburg: Johann Heinrich Bartels, Amandus Augustus Abendroth, Ferdinand Beneke und die Verbesserung einer deutschen Republik 1790–1835. Die Einleitung beschreibt, worum es geht, und ein Überblick über die bisher veröffentlichten Kapitel findet sich hier.
Aber wie ging Industriepolitik eigentlich, was waren die Voraussetzungen? Der Gewerbeförderer musste das Land, das er fördern wollte, genau kennen. Allein das erforderte gewisse Aktivitäten der öffentlichen Hand. Es ist ja eine ausgemachte Sache, hatte Johann Heinrich Bartels schon vor Jahren aus Sizilien geschrieben, daß der Regent, der sein Land weise regieren, das heist alle Kräfte desselben mit Klugheit benutzen will, um es zu der Stufe des Ruhms und des Glanzes zu erheben, zu der es gelangen kann, nothwendig damit den Anfang machen muß, die Kräfte seines Landes genau kennen zu lernen, wobei er nicht weniger auf die Extension des Bodens als auf die intensiven Kräfte desselben sein Augenmerk zu richten hat.[3] Das war die Vermessung und Verbesserung der Welt in sozialer und wirtschaftlicher Hinsicht. Statistiken waren erforderlich: über die Ausdehnung des Landes, die Bevölkerungszahl, Wachstumsraten der Bevölkerung, die Fruchtbarkeit des Bodens, die Produktion der wichtigsten Güter. Fehlten die Daten, fehlten die ersten Grundbegriffe von Beförderung der Aufklärung.[4] Es war ein Hinweis darauf, dass man sich bei manchen Aufklärern die Aufklärung gar nicht praktisch genug vorstellen kann.
Grundsätzlich waren alle Gewerbe willkommen, Heringssalzereien in Cuxhaven zum Beispiel. Darauf kam ein Unternehmer vor Ort selbst. Risiko und Kapitalbedarf hielten sich in Grenzen, es reichte, wenn Gouverneur Abendroth das Projekt mit guten Wünschen begleitete, wozu er allen Grund hatte, da es die saisonale Arbeitslosigkeit im Winter milderte.[5] Die Heringsverarbeitung beschäftigte 1818 an die 250 Menschen.[6] Aber dann blieben die Heringe aus.[7] Die Salzereien gingen ein. Eine Ziegelbrennerei trat an ihre Stelle und, schrieb Abendroth ein paar Jahre später, ist diesem wohlthätigen Institute der beste Erfolg zu wünschen.[8] Die Ziegelei war eine Art Public-Private-Enterprise. Sie verwendete Hafenschlick als Rohstoff. Der Staat, der hier baggern läßt, erspart das Anlandbringen und Aufschieben der Erde, der Unternehmer aber, die Ausbaggerung, so daß Beiden eine Erleichterung auf diese Art zu Gute kommt;[9]
Dass es bei diesen Unternehmungen nicht um den schnellen Profit ging, verstand sich von selbst, aber Abendroth wies zur Sicherheit des Öfteren darauf hin. Sie waren gemeinnützig, schafften Nahrung, das waren die Schlüsselbegriffe. Der Begriff Fabrik erinnerte den Bürger eher an Sozialpolitik als an Großindustrie. Natürlich basierte alles auf privatem Eigentum, aber die Idee, die dahintersteckte, orientierte sich eher am kooperativen Gemeinwesen als am Raubtierkapitalismus. Arbeit hatte für diese Reformer wenig mit Entfremdung, viel mit gegenseitiger Solidarität zu tun. Also lobte der Gouverneur seine einheimischen Unternehmer, am liebsten direkt im Senat. Unter die wohlthätigen Institute, die nicht genug gepriesen werden können, das schrieb Abendroth 1818, die Folgen der schweren Krise von 1816/17 waren immer noch spürbar, gehören auch die Heerings-Salzereyen, wodurch in einer Zeit, wo aller Erwerb still liegt, Leben und Freude unter alle Hiesige verbreitet wird. Hier wird nicht durch Allmosen die Trägheit befördert, sondern durch mit der Arbeit steigenden Verdienst ein Jeder angespornt, seine Kräfte anzustrengen. Aber nicht bloß der Arme verdient dabey, sondern auch alle Everleute, Küper, Arbeitsleute und Schiffer.[10] Besser konnte der Gouverneur seine Gewerbepolitik nicht verkaufen. Werbung am richtigen Ort war auch eine kostengünstige Form der Gewerbeförderung.
Bei Werftgründungen reichte sie allerdings nicht. Ein derartiges Unternehmen war für den Einzelnen zu riskant, zu kostspielig. Daraus folgte für Cuxhaven: Es gab keine Werft. Schiffe mit Reparaturbedarf segelten an der Stadt vorbei. Werften brauchten Förderung und öffentliche Initiative. Abendroth fand einen Schiffszimmerer und in kurzer Zeit arbeitete in Cuxhaven eine Werft mit 60 Gesellen, für eine kleine Stadt mit 4.000 Bewohnern ein Beschäftigungsfaktor ersten Ranges. Wichtig war, dass der Gouverneur bei der Akquisition von Aufträgen half, die großen holte er schon mal selbst an Land. Gute Verbindungen zur Hamburger Geschäftswelt schadeten dabei nicht. Nachdem man viele Versuche gemacht, hier eine Schiffswerft zu etabliren, Abendroth war sichtlich stolz auf seinen Erfolg, so ist es mir endlich gelungen den Schiffszimmermeister Eggers hierher zu ziehen der Geschicklichkeit mit Fleis und Arbeitsamkeit verbindet. Dies hat den wichtigen Erfolg gehabt, daß die Havarieschiffe nicht mehr auf Glückstadt, sondern alle hieher kommen. Der Meister hat schon mit 60 Gesellen gearbeitet, um dies so nützliche, in aller Rücksicht höchst einträgliche Gewerbe hier zu fesseln, habe ich alles angewandt um ihn zu schützen und zu protegiren; es ist mir mit großer Mühe gelungen, ihm die Reparatur von Sievers Galiot zu verschaffen, was eigentlich den Grund zu seinem Ruf und Credit gegeben, da dieses Schiff so sehr schön ausgefallen ist.[11]
Die Werft baute Ewer, Schoner und Leuchtschiffe und blieb Jahrzehnte im Geschäft. 1835 wurde die Abendroth zu Wasser gelassen, ein kleiner Küstenfahrer. Eine Hauptrolle spielte aber immer die Reparatur havarierter Schiffe. Das war interessant, weil in diesem Fall oftmals die Gesetze von Angebot und Nachfrage nicht funktionierten. Ein Kapitän mit leckgeschlagenem Schiff befand sich nicht in der komfortablen Lage, die Angebote zu sichten, die Werft konnte mehr oder weniger den Preis diktieren. Vorsicht, mahnte Abendroth, es ist sehr zu wünschen, daß sie auch in Zukunft mit einem mäßigen Vortheil sich begnügen mögen, und sich sorgfältig bemühen, den übeln Ruf anderer Havarie-Häfen von Cuxhaven abzuhalten.[12] Monopolistische Preistreiberei ruinierte das schönste liberale Wirtschaftssystem. Es steckte im Gouverneur doch noch ein Rest der alten Wirtschaftsmoral, die es anstößig fand, andere zu übervorteilen, selbst wenn die Gelegenheit gerade günstig war. Noch ein Fall, wo die Leute ihre Habsucht nicht immer unterdrücken konnten.[13] Abendroth nahm es mit Humor, aber auch mit hochgezogenen Augenbrauen.
Es gab weitere Optionen für eine aktive Gewerbepolitik: günstige Kredite und Senkung der Abgaben. Um 1820 steckten die Ritzebütteler Landwirte in einer tiefen Krise. 1819 hatten die Mäuse die Ernte ravagirt.[14] Der Mäusezyklus hatte einen seiner vielen Höhepunkte erreicht und die Landwirtschaft noch kein Patentrezept gegen die Verwüstungen der Nager gefunden.[15] Schlimmer aber waren die sinkenden Preise. Die Agrarkonjunktur kehrte sich gegen die Produzenten und die Preise begannen dramatisch zu fallen. Da so die grösten wohlhabendsten Landleute, auch ohne Kündigung von Capitalien in die allergröste Verlegenheit kommen können, Abendroth berichtete an den Senat in Hamburg, so habe ich es für meine Pflicht gehalten meinen Untergebenen kräftigst beyzustehen, ich habe alles angewandt, um in Hamburg Anleihen zu Stande zu bringen, und freue mich sagen zu können daß ich hierin viel Glük gehabt habe, den Leuten zu 4 – 5 proCt Gelder zu verschaffen und so es zu verhindern daß sie nicht genöthigt sind, ihre Erndte zu verschleudern oder Wucherern in die Hände zu fallen.[16] Es waren Kredite zu Sonderkonditionen, kaum einen Prozentpunkt über der Rendite Hamburger Staatsanleihen bei wesentlich höherem Ausfallrisiko. Sehr wahrscheinlich, dass der senatorische Einsatz als eine Art Sicherheit mit zinssenkendem Effekt verstanden wurde.
Wie der Mäusezyklus wiederholten sich auch die konjunkturellen Schwierigkeiten der Landwirtschaft. 1830/31 überrollte eine Welle von Konkursen die Höfe.[17] Caspar Hartung, der neue Amtmann, erließ ein Drittel des Zehnten. Das reichte aber nicht und Abendroth bemühte sich in Hamburg um weitere Senkungen, finanziert von der öffentlichen Hand, ohne Erfolg allerdings. Die Sache ist hier miserabel verhandelt – ich habe es angeführt daß in aller Herren Länder etwas zum Besten der Landleute geschehe – Es ist … kein böser Wille aber Mangel an Kenntnis der Sache und der Wunsch sich eine Sache für den Moment vom Halse zu schieben.[18] Das warf nicht eben ein günstiges Licht auf die Einsatzfreude der Kollegen. Abendroth versuchte etwas Neues, etwas Experimentelles, eine staatliche Mittelstandspolitik mit zinsgünstigen Krediten, Hilfen bei der Auftragsakquisition und Investitionen zum Aufbau von Betrieben zur Sicherung von Arbeitsplätzen und zur Stützung der Konjunktur. Das war aktive Wirtschaftspolitik, die an die Prämien der Patriotischen Gesellschaft anknüpfte, und sie in staatliche Förderprogramme übersetzte. Wie sah der Wirtschaftsförderer Abendroth das selbst? Es braucht wohl nicht bemerkt zu werden, daß hier nicht die Einmischung des Gouvernements in die Thätigkeit des Bürgers gemeint seyn kann; diese führt unmittelbar zum Verderben: sondern daß hier nur von der Wegräumung aller Hindernisse die Rede sey.[19] Faktisch war er bereit, viel weiter zu gehen.
Allerdings gingen von manchen öffentlichen Arbeiten falsche Signale aus. Der Deichbau in Ritzebüttel zum Beispiel förderte das Wachstum eines ökonomischen Prekariats. Es haben sich mehrere Leute etablirt und verheyrathet als sonst wohl statt gefunden haben würde. Daß dies Etabliren nicht zum Besten des Landes gereicht ist wohl nicht zweifelhaft, da ein solcher Mann, der gewöhnlich mehrere Kinder hat von 6 Mark 12 Schilling Wochenlohn während 40 Wochen also von 270 Mark nicht leben kann, allein dies ist ein kleines Uebel gegen den nicht genug zu schätzenden Schutz den diese Werke dem Lande geben.[20] Da sprach der Bevölkerungspolitiker. Freund Bartels hatte vor langer Zeit, als die Zukunft noch vielversprechender war, in Italien überall Wälder und wilde Macchia entdeckt, die sich mit mehr Menschen in blühende Landschaften verwandeln würden. Vergangener Optimismus, die Zeiten verdunkelten sich malthusianisch, es schien zu viele Menschen und zu wenig Ressourcen zu geben. Die Folgen waren auch in Ritzebüttel zu sehen, wo durch den harten Wettbewerb die Löhne der Fuhrleute soweit gesunken waren, dass sie nicht mehr davon leben konnten. Wenn beim freien Wettbewerb Hungerlöhne herauskamen, dann war Abendroth bereit, ihn einzuschränken, sollten sich die Freihändler darüber ärgern. So wichtig … die Concurrenz dem Kaufmann überhaupt ist, so informierte er knapp den Senat, so schädlich ist eine zu große Concurrenz. Der Fuhrlohn ist so herunter gebracht, daß niemand auch nur das Brodt dabey haben kann. Ich werde, da es jetzt zu spät ist, zukünftig für ein festes und den Handel sicherndes Regulativ sorgen.[21] Es war sein Standardverfahren und funktionierte auch bei Wucher.
In Hamburg operierten in den 20-er Jahren sogenannte Nachweiskontore. Sie vermittelten Wohnungen und Arbeitsplätze – aber zu weit überhöhten Preisen. Der Senat schritt ein und schrieb einen Festpreis vor. Beim ersten Verstoß wurden fünf Taler Strafe fällig, beim zweiten zehn, beim dritten drohte die Schließung der Firma. Urheber der Regelung war der sehr thätige und wachsame Senator Dr. Abendroth.[22] So stand es im Allgemeinen Anzeiger der Deutschen, der in Gotha erschien und sich besonders mit Justiz, Polizei und Gewerbeförderung beschäftigte. Herausgeber war Rudolph Zacharias Becker, der schon das berühmte Beckersche Not- und Hülfsbüchlein geschrieben hatte. Auch andere Zeitungen berichteten darüber. Zu den nützlichsten polizeylichen Verfügungen der leztern Zeit gehört auch die, daß die Polizey die sogenannten Kommissions- und Nachweisungs-Comptoire unter ihre specielle Aufsicht genommen hat,[23] teilte das Morgenblatt den gebildeten Ständen mit, für die es schrieb. Wenn nötig also strenge Regulierung, besser aber war es, neue Betriebe und Gewerbe anzusiedeln, wenn nötig aus dem noch unterentwickelten Dienstleistungssektor.
Das ehrgeizigste Projekt Abendroths war die Gründung des Seebades an der Elbmündung. Hygienebegeisterte Aufklärer erwarteten vom Eintauchen in frisches Wasser wahre Wunder. Blühende Gesundheit und Heldenkraft finden wir bey jenen Völkern, die sich viel baden;[24] Das teilte 1818 Ritzebüttels Badearzt Erdmann Gottwerth Neumeister mit. Er feilte wohl gerade an einer Werbekampagne. Chef Abendroth schätzte so etwas. Der Weg ins Badeparadies war in Cuxhaven aber steinig. Seit Mitte der 1790er-Jahre befasste sich die Patriotische Gesellschaft damit.[25] Warum hat Deutschland noch kein Seebad, hatte zuvor der elbkundige Georg Christoph Lichtenberg im Göttingischen Taschenkalender gefragt. Die Hamburger Gewerbeförderer suchten nach einer Antwort. Erster Schritt, wie immer, Öffentlichkeitsarbeit. Sie druckten Lichtenbergs Aufsatz in den Addreß-Comtoir-Nachrichten, konnten also mit etwa 3.000 interessierten Lesern rechnen.[26] Reinhard Woltmann – Hr. Woltmann zu Cuxhaven, der bekanntlich mit sehr tiefen Kenntnissen die größte Thätigkeit verbindet,[27] schrieb Lichtenberg über ihn – der Fachmann vor Ort also, veröffentlichte kurze Zeit später in derselben Zeitung eine erste Analyse.
Die Erwartungen waren gemischt. Das feuchte Klima weckte Bedenklichkeiten. Frische Seewinde, so das Argument der Optimisten, sorgten aber in der Regel für gute Luft. Entscheidend war die Wasserqualität. Woltmann und Neumeister kamen zum Ergebnis, daß nur bei vollem Fluthstande das hiesige Wasser zum Seebade geschickt, ausser diesem aber zu sehr mit frischem Wasser gemischt sei, dergestalt, daß bei niedriger Ebbe das letztere über die Hälfte beträgt.[28] Dann geriet das Projekt ins Stocken – die weltpolitische Lage.[29] Und die Konkurrenz schlief nicht. Eine gewisse Skepsis breitete sich über den Standort an der Elbmündung aus, als bekannt wurde, dass der Herzog von Mecklenburg in Doberan schon mit der Einrichtung eines Bades begonnen hatte.[30]
Im Übrigen war die Frage, woher das Geld kommen sollte. Größere Projekte finanzierte die Patriotische Gesellschaft durch die Ausgabe von Aktien, so 1793 den Bau des Badeschiffes auf der Alster mit über 300 Anteilscheinen. Diese informellen Aktiengesellschaften waren Zwitter zwischen Geld- und Gemeinsinn. Nach diesem Vorbild gründete Abendroth 1816 das Seebad Cuxhaven – als Aktiengesellschaft. Sie förderte gleichzeitig Gesundheit und Gewerbe, eine aufgeklärte Wunschkombination. Vor Ort aber waren weder Kapital noch Know-how vorhanden. Der Gouverneur organisierte eine überregionale Finanzierungs- und Werbekampagne. Wie bei jeder guten Investmentwerbung versicherte Abendroth jedem, der es hören wollte, dass das in Hamburg gesammelte Aktienkapital dort in der großen Stadt eigentlich noch viel größere Wirkung entfaltete als in Ritzebüttel: Das Geld der Herren Actionisten wofür 5 proCent bezahlt sind hat übrigens Ritzebüttel nicht gesehen es ist alles in Hamburg geblieben wie Herr OberAlter von Axen es bezeugen kann.[31] Wahrscheinlich waren es Aufträge an hamburgische Firmen für die Ausstattung des Bades, die das Geld vor Ort hielten und Arbeitsplätze schufen und 5 Prozent war keine schlechte Verzinsung.
Die Aktienkäufe waren nichts für geheime Wohltäter. Abendroth veröffentlichte eine Liste der Investoren, vielleicht wirkte das ja ansteckend. Vertrauen war eine kostbare Währung, da konnten Namen aus den oberen Sphären der Republik nicht schaden. Ich werde nächstens die Namen der Actionisten drucken lassen, und so würde es unstreitig der Anstalt sehr zur Empfehlung gereichen, wenn auch mehrere Mitglieder des Senats unter die Actionisten zu zählen seyn würden, 100 Mark Courant sind ja keine grosse Summe, und ist es ja schon jezt erwiesen daß die 5 proCent Zinsen ohne allen Zweifel aus den jährlichen Revenuen bezahlt werden können.[32]
Diese Prognose sollte sich jedoch als viel zu optimistisch erweisen.[33] Vorerst aber waren weder enge Freunde noch entfernte Bekannte des Gouverneurs vor seinen gemeinnützigen Aktienofferten sicher. Senatskollege und Großkaufmann Westphalen, einer der engeren Freunde, nahm die Sache wie üblich mit Humor. Allmählich kommt ihr Seebad wohl zu Stande, schrieb er im Juni 1816 nach Ritzebüttel, aber da Sie bei der Subscription so gewaltig gestürmt und gebraust haben, so wird’s auch dort den Badenden nicht an Sturm und Wind fehlen.[34] Der Senator kündigte sich und seine Gattin bei der Gelegenheit auch gleich als Wochenendbadegäste an. Das neue Dampfschiff machte es mit seiner Expressverbindung möglich. Wahrscheinlich war es kein Zufall, dass die Dampfbootverbindung zwischen Cuxhaven und Hamburg und das Seebad im selben Jahr eröffnet wurden. Das Morgenblatt für gebildete Stände jedenfalls machte auf beide Ereignisse zugleich aufmerksam. Dampfböte auf der Elbe. Nordseebad in Cuxhaven. So überschrieb das Blatt den Artikel über die sensationelle neue Technik, die die bis dato langwierige Fahrt von Hamburg in einen kurzweiligen Ausflug verwandelte.[35] Dem Gouverneur wurde dabei auch gleich rühmliche Thätigkeit vermehrt durch patriotischen Eifer für alles Gute und Gemeinnützige attestiert.
Über schlechte Presse brauchte Abendroth sich nicht zu beklagen. Er musste sich jedenfalls darauf einstellen, von den Besuchern als erster Gastgeber seines Seebadbetriebs in Anspruch genommen zu werden. Noch eine neue Aufgabe. Sie bestand darin, die, in anderer Rücksicht vielleicht nützliche, aber im Allgemeinen doch höchst lästige Langeweile[36] zu bekämpfen. Westphalen erwartete jedenfalls gute Unterhaltung. Er zog die Geselligkeit dem kalten Wasser vor, vielleicht war es als Senator im Badekarren auch etwas genierlich. Wenns erst in Gange ist, er meinte das Dampfschiff nach Cuxhaven, so setze ich mich auf einem Freitag Mittag mit meiner Frau darauf und falle Sr Exzellenz dem Herrn Gouverneur in sein Schloß, tanze mit der Gouverneurin, walze mit dem ältesten schönen Fräulein und bringe Alles in Bewegung, was der hochbewegliche Amtmann noch nicht darin gebracht hat. Am Dienstag eße ich dann wieder Kartoffeln bei mir und gedenke mit Dank der dortigen Freuden.[37] Das konnte ja lustig werden.
Aber überraschender Besuch war besser als Hamburger Sommerfrischler, die am Bad vorbei anderswo den Genuss von Wind und Wellen suchten. Einer von ihnen war Edward Ross, Kaufmann und Verleger, reich aber etwas exzentrisch. Er wollte partout nach Neuwerk und am liebsten den ganzen Badebetrieb dorthin verlegen. Man musste ihm die verrükte Idee ausreden, meinte Abendroth, machte sich ans Werk, war aber nicht sonderlich optimistisch. Wenn er fixe Ideen hat, so ist mit ihm nicht viel anzufangen.[38] Es war in diesem Sommer 1831 überhaupt ziemlich ärgerlich. Kollege Senator Binder verfügte sich inklusive Gattin nach Helgoland, Godefroy, Präses der Commerzdeputation, ebenso. Es war nichts dagegen auszurichten.[39] Trotzdem war der Start vielversprechend. Das neue Badehaus stand malerisch neben dem Leuchtturm. Es erinnerte mit seinem Säulenumgang entfernt an das elegante Haus Caspar Voghts in Flottbek.[40] Möglicherweise gehörte zum therapeutischen Programm auch eine Elektrisiermaschine. Jedenfalls hatte Abendroth bei Repsold in Hamburg eine derartige Anlage bestellt.[41]
Die Gründung des Bades kostete 40.000 Mark.[42] 1818 kamen fast 300 Besucher zur geselligen und medizinischen Kur. Die Wöchentlichen Nachrichten in Hamburg veröffentlichten die Badelisten.[43] Die Gäste hinterließen viel Geld, 1819 nach Berechnungen von Badedirektor Abendroth mindestens 60.000 Mark.[44] Den Rekord hielt die Herrin des kleinen Landes Lippe, Fürstin Pauline, die es 1818 in vier Wochen fertigbrachte, 5.000 Mark auszugeben.[45] Erfreuliches Resultat, meinte Abendroth, worin ihm die Ritzebütteler Gastronomen sicherlich zustimmten. Kurz nach Madames Ankunft kam er vorbei und lud sie ein zur wöchentlichen Freitagsgesellschaft im Schloss. Tee, Spaziergänge im Schlossgarten, Spiel und Abendessen standen auf dem Programm der souveränen Dame, die eine besondere Vorliebe für Abendroth entwickelte. Gleich bekannt, offen, höchst thätig, lebhaft und froh weiß man im Augenblick, worann man mit ihm ist.[46] Die Herrin von Lippe war angetan vom Gastgeber. Er hatte wohl auch viel mit ihr zu besprechen, über die jüngst vergangenen Jahre des großen Kaisers Napoleon zum Beispiel. Nicht jeder eignete sich für diese Konversationen. Die Fürstin hatte in dieser Hinsicht sehr entschiedene Ansichten. Noch nie war mein Eifer für unsern Kaiser so groß, meine Begeisterung größer.[47] Das hatte sie noch im Oktober 1813 in Karl Friedrich Reinhard geschrieben, der auch in Hamburg sehr bekannt war. Es gibt keinen Grund anzunehmen, dass sie dieses Thema bei Gouverneur Abendroth ausklammerte, der mit dem Kaiser ja auch einige Hoffnungen verbunden hatte, von denen er wusste, dass sie gegenwärtig nicht mehr so gern gehört wurden. Die Fürstin hatte ebenso resolute Ansichten über das Ritzebütteler Badeleben und ließ sich auch durch Sturm und Regen nicht vom Baaden abschröcken.[48]
Dann ereigneten sich Unglücke. 1823 brannte das Badehaus ab, 1825 kam eine Sturmflut und 1826 eine Epidemie.[49] Das Badeleben stockte. Letzten Endes waren direkte Subventionen nötig. Das Bad war kaum gegründet, als sich der Senat mit den Geldwünschen Abendroths konfrontiert sah. 3.000 Mark sollten es sein. Wenn in andern Staaten kein Bad angelegt wird ohne daß hunderttausende aus dem öffentlichen Schaze dazu hergegeben werden, so sollte unser Staat ja wohl auch etwa tausend Thaler zu einer solchen Anstalt hergeben können.[50] Bei einem Staatshaushalt von runden fünf Millionen Mark war das nicht übermäßig viel, der Senator machte seine Kollegen nur nicht darauf aufmerksam, dass diese Geldforderungen sich mit einer gewissen Regelmäßigkeit wiederholen würden. Wahrscheinlich wusste er es selbst noch nicht. Der Senat lehnte sicherheitshalber erst einmal ab.[51] Ende 1830 war es wieder einmal so weit, es ging ein Antrag über 3.000 Mark bei der Kammer ein, die wie üblich Bedenken hatte und die Summe von der gesamten Bürgerschaft bewilligen lassen wollte. Ärgerlich, meinte Abendroth, allein sie hat das Recht zu dieser Bedingung, man muß suchen sie noch davon abzubringen … – ich zweifle nicht am Erfolg, da kein Bad in der Welt ohne Unterstüzung von Seiten des Staates besteht und bestehen kann.[52] Es war so ähnlich wie mit der Landwirtschaft. Überall gab es Zuschüsse, nur die Republik zierte sich. Aber wenn moderne Institute subventioniert werden mussten, dann musste es eben sein. Von selbst wuchsen sie ja nicht.
Neben den finanziellen musste sich das neue Seebad auf medizinische Risiken einstellen. Der Besuch gesundheitlich angeschlagener Personen war zu erwarten und es war nicht ausgeschlossen, dass sie vor Ort starben. Für ein Seebad war das lebensbedrohlich, da das Bäderpublikum Orte mit erhöhter Mortalität verständlicherweise mied. Im Herbst 1827 hatte sich auf dem Schloss eine leidende Dame einquartiert, es kündigte sich ein Problem an. Im September schien es noch Hoffnung zu geben. Halten Sie die alte Tante Maria alia Emerentia nur, daß sie nicht himelangeht, schrieb Abendroth mit leicht verzweifeltem Humor seinem Freund Hartung, sonst geht der Teufel von neuem an.[53] Die Sorge war berechtigt, einen Monat später war die Patientin tot.[54] Publizistische Schadensbegrenzung wurde nötig und die leicht hysterische öffentliche Meinung war keine Hilfe. Es giebt hier immer ein so unnüzes Geklöne und altes Weibergeklatsche daß man gar nicht dagegen an kann, jeder glaubt es soll etwas verdekt werden, was jeder dann besser wissen will der Meinung der Leute nach müste gar kein Mensch sterben was nun auch einmahl nicht angeht.[55] Das war sicherlich korrekt, aber vielleicht war es möglich, eine klare, wissenschaftliche Aussage über die Ursache der Todesfälle zu machen? Schwierig. Der medizinischen Analyse standen populäre Vorurteile entgegen. Die zart Besaiteten grausten sich vor Leichensektionen, die kirchlich Gesinnten lehnten sie aus religiösen Gründen ab. Abendroth empfahl sie trotzdem, mit Vorsicht. Wenn irgend möglich zu machen lassen Sie doch bei allen unerwarteten Todesfällen Sectionen vornehmen um allen Gerüchten ex fundamento widersprechen zu können, ich sage: si fieri potest ich weis wie sehr man dagegen ist.[56] Es war alles nicht leicht und in den ersten Jahren hatte das Seebad sichtlich zu kämpfen.
Die Förderung der Gewerbe war ein weites Feld. Wie vertrug sich das mit der vielgerühmten freien Konkurrenz? Die Erfahrung lehrt …, daß wir bei einer freien Concurrenz wohl Theurung aber nie Mangel erleben können, die Theurung zu hindern liegt außer unsrer Macht.[57] Das schrieb Abendroth 1830 im Hinblick auf die Politik der Armenanstalt. Freie Konkurrenz war anerkannter Grundsatz – aber allein reichte sie nicht. Denn der Staat regte an, räumte Hindernisse aus dem Wege und sorgte für die Mobilisierung von Kapital.
Und er befreite Handwerker und Konsumenten von Zwangsfeiertagen, die die Produktion lahmlegten und die Einkommen senkten. Das vertrug sich wunderbar mit der Hochschätzung der Arbeit, von der man eigentlich nie zu viel haben konnte. Die kleinen Leute, die sich auch einmal erholen und amüsieren wollten, sahen das wahrscheinlich anders. Wie auch immer, die Feiertage fielen. Im Juli 1817 schaffte Abendroth in Ritzebüttel den Dreikönigstag, die drei Marientage, den Johannis- und Michaelistag sowie die dritten Tage von Pfingsten, Ostern und Weihnachten ab. Neun zusätzliche Arbeitstage, das war doch eine Chance, die Wirtschaft anzukurbeln, die kein verantwortlicher Gouverneur ungenutzt lassen durfte. Die Festevangelien mussten die Herren Prediger am darauf folgenden Sonntag ihren Predigten zu Grunde legen.[58]
Aber Ferdinand Beneke, der Oberaltensekretär mit christlich-nationaler Neigung, war dagegen und machte aus der Sache rasch eine Grundsatzfrage. Er kam schnell und umstandslos auf Gott, als er sich in Hamburg bei den Sechzigern der zu streichenden Feiertage annahm. Bei einer Gewerbeverordnung war das vielleicht nicht zwingend nötig, aber er hatte sein Feindbild und ließ es sich ungern nehmen: die Aufklärung. Kampf … für den Grenzfrieden zwischen der Welt, und dem Reiche Gottes; dann verzeichnete er einen überraschenden Sieg, ganz gegen meine Erwartung siegte die Meinung, welche sich der Abschaffung der kleineren kirchlichen Feste widersetzte … Das ganze Vorhaben war ein verspäteter Sprößling an dem abgestorbenen Giftbaum der weiland Berliner Aufklärung.[59] Mittelfristig hatte er sich aber geirrt. In Hamburg wurden die Feiertage 1837 abgeschafft, etwas verspätet, aber immerhin.[60] Das verschaffe der Arbeiterklasse zusätzliche Tagelöhne, hieß es.
Die Zusammenfassung all dieser Aktivitäten lieferte Bürgermeister Bartels. Er hatte seine konservative und vorsichtige Seite. Die faktische Neugründung der Zünfte ging weitgehend auf seine Initiativen und Interventionen zurück. Die Sicherung des gesellschaftlichen Friedens stand für ihn ganz oben auf der Agenda. Wenn die Zünfte dabei halfen, dann war er bereit, sie als stabilisierendes Element in die moderne Gesellschaft zu integrieren. Gleichzeitig behauptete er, ein Laissez-faire-Liberaler zu sein. An Aufmunterung zur Vermehrung der Industrie darf es freilich nicht fehlen, hatte er einmal geschrieben, und fehlt es nicht; jedoch muß damit kein physischer oder moralischer Zwang verbunden sein. Das ‚laissez les faire‘ führt gewiß weiter, als das viele Regieren![61] Der Staat sollte aufmuntern, aber nicht bevormunden. Eine gewisse Spannung zwischen Zunftgesetz und Laissez-faire war unübersehbar.
Auch Abendroth orientierte sich an den Realitäten und nahm Brüche und Fehlentwicklungen wahr: Die Einwohner sind durch alles dieses viel industriöser geworden, statt daß früher nur wenige Einwohner nach London hinzufinden wußten, fahren sie jetzt viel weiter.[62] Das schrieb er 1837 und es bezog sich unmittelbar auf die Vervollkommnung der Dampfschiffahrt[63] und die dadurch ausgelöste Vitalisierung der gesamten Schifffahrt Cuxhavens. Es gab aber sehr kritische Begleitentwicklungen. Der technologische Fortschritt vernichtete Arbeitsplätze. Bis Mitte der 30-er Jahre hatten die Dampfschiffe den Frachtverkehr nach England fast vollständig übernommen. Sie fuhren an Cuxhaven vorbei und ruinierten damit die traditionelle Paketbootfahrt. Ein wirtschaftlicher Verlust von 150.000 Mark pro Jahr, wie Abendroth kalkulierte, es wird eine außerordentliche Industrie erfordert werden, diesen Verlust zu ersetzen! Wenn indeß der Nutzen des Ganzen befördert wird, muß der Einzelne seinen Verlust in Geduld mit Resignation ertragen.[64] Das klang sehr nach Adam Smith und den eisernen Gesetzen der neuen politischen Ökonomie. Konnte es sein, dass die ganze Industrie lediglich dazu führte, dass die Gewerbe und ihre Arbeiter gerade so ihren materiellen Status quo verteidigen konnten? Es gibt viele Hinweise, dass die erste Phase der industriellen Revolution massenweise qualifizierte Arbeitsplätze vernichtete, Kinderarbeit förderte und jahrzehntelang zu keinen fühlbaren Lohnerhöhungen führte.[65]
Auch die Dampfkraft musste sich nach ihrer Nützlichkeit befragen lassen und den Hamburger Politikern fielen durchaus einige Argumente ein, die dagegen sprachen – Adam Smith hin oder her. Eine solche Anwendung maschinischer Kräfte ist sehr zweckmässig wenn eine grössere Industrie dadurch bewürkt, und Menschenkräfte gespart und zu andern Zwecken gebraucht werden können. Beim Dampfschiffverkehr zwischen Cuxhaven und Hamburg schien das aber 1816 nicht der Fall zu sein. Nun möchte ich aber wohl einmahl sehen was wenn auch ein solches Booth in einer Stunde nach Hamburg kann und meinetwegen sechsmal in einem Tag hin und hergehen könnte dadurch bewürkt werden soll. Was soll den transportiert werden? oder soll das Schiff zu seinem plaisir ledig auf und niederfahren? Von Hamburg aufwärts von wo die Fahrt nach ganz Deutschland betrieben wird ist dies viel wichtiger und nüzlich hier aber wahrlich nicht.[66] Der Fortschritt als Plaisirfach, Senator Abendroth hielt nichts davon. Das famöse Thier nannte er das Dampfschiff, das die Cuxhavener mit Spannung und Bedenken erwarteten.
Die Abkürzungen StAHH, StAB und StACux beziehen sich auf Bestände der Stadt- und Staatsarchive von Hamburg, Bremen und Cuxhaven; die Fußnoten auf die Literaturliste.
[1] Abendroth: Wünsche, S. 116.
[2] Abendroth: Ritzebüttel, Tl. 1, S. 59f.
[3] Bartels: Briefe, Bd. 2, S. 13f.
[4] Bartels: Briefe, Bd. 2, S. 14.
[5] StACux, Amtsarchiv Ritzebüttel II Fach 1 Vol F1 Dok 2, Abendroths Bericht über Ritzebüttel 1816.
[6] Abendroth: Ritzebüttel, Tl. 1, S. 18f.
[7] Abendroth: Ritzebüttel, Tl. 1, S. 19.
[8] Abendroth: Ritzebüttel, Tl. 2, S. 18.
[9] Abendroth: Ritzebüttel, Tl. 2, S. 18.
[10] Abendroth: Ritzebüttel, Tl. 1, S. 59f.
[11] StACux, Amtsarchiv Ritzebüttel I Fach 2 Vol A II, Abendroth Handbuch Ritzebüttel.
[12] Abendroth: Ritzebüttel, Tl. 2, S. 19.
[13] Abendroth: Ritzebüttel, Tl. 1, S. 189.
[14] StACux, Amtsarchiv Ritzebüttel II Fach 1 Vol F1 Dok 10, Abendroths Bericht über Ritzebüttel 1819.
[15] Reichholf: Naturgeschichte, S. 130.
[16] StACux, Amtsarchiv Ritzebüttel II Fach 1 Vol F1 Dok 15, Abendroths Bericht über Ritzebüttel 1820.
[17] StACux, Amtsarchiv Ritzebüttel I Fach 13 Vol B Fasc 2 Dok 121, Abendroth an Hartung, 29.4.1831.
[18] StACux, Amtsarchiv Ritzebüttel I Fach 13 Vol B Fasc 2 Dok 121, Abendroth an Hartung, 29.4.1831.
[19] Abendroth: Wünsche, S. 169.
[20] StACux, Amtsarchiv Ritzebüttel II Fach 1 Vol F1 Dok 6, Abendroths Bericht über Ritzebüttel 1818.
[21] StACux, Amtsarchiv Ritzebüttel II Fach 1 Vol F1 Dok 10, Abendroths Bericht über Ritzebüttel 1819.
[22] Allgemeiner Anzeiger der Deutschen, 20.7.1822.
[23] Morgenblatt für gebildete Stände, 7.9.1822.
[24] Abendroth: Ritzebüttel, Tl. 1, S. 113f.
[25] Verhandlungen und Schriften, Bd. 4 (1797), S. 369-384.
[26] Kopitzsch: Grundzüge, Tl. 2, S. 648.
[27] Abendroth: Ritzebüttel, Tl. 1, S. 228.
[28] Verhandlungen und Schriften, Bd. 4 (1797), S. 377.
[29] Verhandlungen und Schriften, Bd. 4 (1797), S. 384.
[30] Verhandlungen und Schriften, Bd. 4 (1797), S. 106.
[31] StACux, Amtsarchiv Ritzebüttel II Fach 1 Vol F1 Dok 1, Abendroth an den Senat, 4.1.1817.
[32] StACux, Amtsarchiv Ritzebüttel II Fach 1 Vol F1 Dok 3, Abendroths Bericht über Ritzebüttel 1817.
[33] Tilgner: Abendroth, S. 149.
[34] StAHH, Familie Voigt B 76 Unterakte 2, Westphalen an Abendroth, 25.6.1816.
[35] Morgenblatt für gebildete Stände, 8.7.1816.
[36] Abendroth: Ritzebüttel, Tl. 2, S. 3.
[37] StAHH, Familie Voigt B 76 Unterakte 2, Westphalen an Abendroth, 25.6.1816.
[38] StACux, Amtsarchiv Ritzebüttel I Fach 13 Vol B Fasc 2 Dok 125, Abendroth an Hartung, 30.5.1831.
[39] StACux, Amtsarchiv Ritzebüttel I Fach 13 Vol B Fasc 2 Dok 127, Abendroth an Hartung, 28.6.1831.
[40] Eine Abbildung findet sich bei Tilgner: Abendroth, S. 104.
[41] Koch: Spritzenmeister, S. 116.
[42] StACux, Amtsarchiv Ritzebüttel II Fach 1 Vol F1 Dok 10, Abendroths Bericht über Ritzebüttel 1819.
[43] Abendroth: Ritzebüttel, Tl. 1, S. 115.
[44] StACux, Amtsarchiv Ritzebüttel II Fach 1 Vol F1 Dok 10, Abendroths Bericht über Ritzebüttel 1819.
[45] StACux, Amtsarchiv Ritzebüttel II Fach 1 Vol F1 Dok 6, Abendroths Bericht über Ritzebüttel 1818.
[46] Tagebuch der Fürstin Pauline, 10.7.1818, zitiert nach Niebuhr: Fürstin, S. 274.
[47] Delinière: Reinhard, S. 344.
[48] Tagebuch der Fürstin Pauline, 10.7.1818-4.8.1818, zitiert nach Niebuhr: Fürstin, S. 282.
[49] Abendroth: Ritzebüttel, Tl. 2, S. 8-13.
[50] StACux, Amtsarchiv Ritzebüttel II Fach 1 Vol F1 Dok 1, Abendroth an den Senat, 4.1.1817.
[51] StACux, Amtsarchiv Ritzebüttel II Fach 1 Vol F1 Dok 8, Senat an Abendroth, 19.1.1819.
[52] StACux, Amtsarchiv Ritzebüttel I Fach 13 Vol B Fasc 2 Dok 111, Abendroth an Hartung, 2.1.1831.
[53] StACux, Amtsarchiv Ritzebüttel I Fach 13 Vol B Fasc 2 Dok 6, Abendroth an Hartung, 11.9.1827.
[54] StACux, Amtsarchiv Ritzebüttel I Fach 13 Vol B Fasc 2 Dok 6, Abendroth an Hartung, 15.10.1827.
[55] StACux, Amtsarchiv Ritzebüttel I Fach 13 Vol B Fasc 2 Dok 46/2, Abendroth an Hartung, 11.9.1828.
[56] StACux, Amtsarchiv Ritzebüttel I Fach 13 Vol B Fasc 2 Dok 48, Abendroth an Hartung, 29.8.1828.
[57] Abendroth: Beleuchtung, S. 16.
[58] Anderson/Lappenberg: Sammlung, Bd. 4, S. 75-77.
[59] Beneke: Tagebücher, 14.5.1817.
[60] Gallois: Geschichte, Bd. 3, S. 365.
[61] Beneke: Bürgermeister, S. 54.
[62] Abendroth: Ritzebüttel, Tl. 2, S. 20.
[63] Abendroth: Ritzebüttel, Tl. 2, S. 19.
[64] Abendroth: Ritzebüttel, Tl. 2, S. 60.
[65] Frey: Technology Trap, S. 131-137.
[66] StAHH, Senat Cl VII Lit K e Nr 12, Abendroth an Syndikus Oldenburg, 19.3.1816.


